Aktuelles
- 9. Juni 2010 - Helgoland ist immer eine Reise wert. Das sagten sich auch Udo Bergemann (Foto Mitte) sowie Anneliese & Günter Leck (jeweils außen), die im Rahmen des kürzlichen Insel-Marathons die Kurzstrecke absolvierten.
- 20. Mai 2010 - Eine Gruppe von Inselläufern hat sich im Mai auf eine Italienische Reise gemacht. Die Fahrt ging nach Capri, Ischia, und Procida. Hier zu Reinhard Brüschs Bericht, in dem er auch über ein kleines Fähren-Mallör erzählt.
- 20. Mai 2010 - Carsten A. Mattejiet meldete sich soeben mit einigen Hintergrundinfos zum Weserinsellauf auf dem Elsflether Sand, der für Oktober terminiert ist (siehe unten). Er schreibt "Und glaub mir, niemand wird daran zweifeln, dass Elsflether Sand eine echte Insel ist, mit 4 km Sandstrand, mit Tide, mit Sand der dann super schwer zu laufen ist. Die Runde wird ca. 8 km lang sein, und wir werden über die 42 km gehen, also 45 oder so, da eben der Strand so schwer zu vermessen ist für einen reinen Marathon, es wird dann auch einen krummen Lauf geben, vielleicht 25 km." Da läuft kir das Wasser im Munde zusammen. Ein echter Abenteuerlauf scheint mir das zu werden. Vielleicht komme ich so noch zu meinem
ersten Ultra! Am Ende seiner mail deutet Carsten noch an, dass es möglicherweise dort bald einen Vorpremierenlauf geben soll. Watch this space!
- 13. Mai 2010 - Am 2. und 3. Oktober 2010 finden auf Wangerooge die X-Bionic Wangerooge Marathon Masters statt. Hört sich interessant an? Hier gibts weitere Infos.
- 28. März 2010 - Mitte März versammelten sich etliche Inselläufer und Marathonsammler zu einem spätwinterlichen Lauf auf der Weser-Insel Harriersand. Auch ein Halbmarathon war ins Programm genommen worden, um allen Trainingszuständen und Vorbereitungsplänen Rechnung zu tragen. Ein schöner Lauf in familiärer Atmosphäre mit viel Gelegenheit zu netten Gesprächen.
Für alle Frostbeulen unter Euch hat der Veranstalter Carsten A. Mattejiet jetzt einen Zusatzlauf am 16.10.2010 auf Harriersand ins Programm genommen. Bitte nehmt Kontakt mit Carsten auf, falls Ihr nur einen Halbmarathon anstrebt. Aber das war noch nicht alles, was die Weser-Inselwelt zu bieten hat. Am 23.10.2010 findet der Elsfleth Sand Marathon (& möglicherweise HM, wenn ihr wollt) statt. Eine lupenreine Insel nach unseren Regeln, guckst Euch gerne mal auf Google Maps an (bitte Satelliten-Ansicht wählen).
- Wer von diesem Winter schon fast schneeblind geworden ist, der sollte sich mal die herzerwärmende Diashow der kürzlichen Karibik-Insellaufreise von Björn Grass anschauen.
- 14. Februar 2010 - Wer von diesem Winter schon fast schneeblind geworden ist, der sollte sich mal die herzerwärmende Diashow der kürzlichen Karibik-Insellaufreise von Björn Grass anschauen.
- 29. Dezember 2009 - Mirko Leffler nutzte das eiskalte Winterwetter zum Dichten und reicht nun einen lesenswerten Bericht zum Usedom Marathon aus dem September nach.
- 19. Dezember 2009 - "Spargelsprinter" Rainer Lingemann hat dem deutschen Winter ein Schnippchen geschlagen und begab sich anlässlich des Aphrodite Halbmarathons in die zypriotische Sonne. Seinen Bericht könnt ihr hier lesen. Unter anderem hat Rainer hier auch eine Tabelle mit den Veranstaltungsdaten aller anderen Läufe auf Zypern zusammengestellt.
- Der Webmaster hat sich über den Grossen Teich zum Grossen Apfel aufgemacht, wo er den ING New York City Marathon samt Manhattan Island erfolgreich finishte und nebenbei die Sanitärinfrastruktur genauer unter die Lupe nahm. Zum Bericht geht es hier.
- Nach Reinhard Brüsch im Radio hat es Andreas Frings jetzt sogar mit einem Insellauf ins Fernsehen geschafft. Andreas absolvierte kürzlich auf Big Island (Hawaii) einen Marathon. Als Aufwärmprogramm hat er sich ein paar Kilometer eingeschwommen und 180 km eingefahren. Herzlichen Glückwunsch an den frischgebackenen IRONMAN Andreas!!! Danke auch an Reinhard für den Link zu Andreas' TV-Bericht.
- Herzlichen Glückwunsch an Reinhard Brüsch zum Vierzigsten!! Ja genau, zum vierzigsten Insellauf. Diesen bestritt er kürzlich über 10 km in Bad Abbach. Zuvor konnte man Reinhard übrigens bei Radio Berg hören, wo er den Hörern das Insellauf-Sammeln erläuterte. Wollt Ihr mal reinhören? (geht zum 7. Beitrag von oben). Vielleicht hat es den einen oder anderen am Radio angespornt, selber einmal Inseln unter die Laufschuhe zu nehmen... Vielleicht haben sich die Hörer aber auch einfach nur über uns gewundert (-;
Hier Reinhards Bericht:
40. Insellauf auf der Donauinsel in Bad Abbach am 19. Juli 2009
Es ist wohl ein bisschen weit hergeholt, aber 40 Jahre nach der erfolgreichen Landung auf dem
Mond lief ich meinen 40. Insellauf auf der Freizeitinsel in Bad Abbach vor den Toren der
UNESCO Welterbestadt Regensburg.
Erst war ich ein wenig skeptisch, ob es sich wirklich um einen Insellauf nach allen Regeln handelt.
Aber ich wurde eines besseren belehrt, denn die Insel war auf der einen Seite von der Donau und
auf der anderen vom Main-Donau-Kanal umgeben. Es hat einfach alles gestimmt, die freundliche
Aufnahme im Hotel Cafe Rathaus (www.hotel-cafe-rathaus.de) und auch die herzliche Begrüßung
am Lauftag vom Organisator Hr. Wagner vom TSV Bad Abbach (www.tsv-bad-abbach.de). Denn
jetzt wussten auch alle Teilnehmer von der Teilnahme eines Inselläufers, der seinen 40. Insellauf
absolvieren wollte.
Wie der Zufall (Glück) es wollte, bescherte er mir noch die Startnummer 444.
Der Start des schönen Rundkurses (10km und HM) wurde am Sonntag um 9.00 Uhr bei idealen
Temperaturen gestartet. Er führte auf der Insel bzw. an der Donaupromenade, über die Autobrücke
Poiken ( Achtung Treppen), durch den Kurpark, den Ort und wieder zurück über die
Fußgängerbrücke Charbonnieres-les-Baines auf die Insel zum Ziel.(HM 2 Runden). Überpünktlich fand um 12.00 Uhr die Siegerehrung statt.
Für mich reichte es nur zum 4. Platz in der AK und zur Belohnung für den 40. Insellauf gab es vom
Veranstalter neben der schönen Urkunde noch ein Präsent von 2 Eintrittskarten in die Kaisertherme
(Gesundheits-Erlebnis-Welt).
Zusammengefasst, ein schönes verlängertes Wochenende. Man sollte unbedingt ein paar Tage dran
hängen, denn diese Gegend bietet sehr viele Sehenswürdigkeiten von Regensburg bis hin zum „Bier
und Kunsterlebnis“ in Abensburg.
- Karl-Heinz Besler absolvierte erfolgreich den Schweriner Fünf Seen Lauf und eroberte dabei auch die Schweriner Schloßinsel. Hier sein Bericht: "Wie immer bin ich vorher angereist und habe mir am Freitag die Stadt angesehen und einen Teil der Laufstrecke.
Ich wohnte direkt am Ziel in Lankow in einem modernisierten Plattenbau, die sehr günstig Übernachtungsmöglichkeiten anboten. Es gab ein sauberes Zimmer, Duschen und Toiletten auf dem Flur und eine Küche, sowie mehrere Aufenthaltsräume.
Es ist immer wieder sehr interessant zu sehen was sich nach der Wende geändert hat oder nicht. Der Aufbau der "blühenden Landschaften" ist so schnell nicht möglich und manchmal hat sich der Ton leider auch noch nicht geändert. Die blühenden Landschaften hatte ich mir von der Bundesgartenschau in Schweirn erhofft, wurde leider enttäsucht, da ich nicht sehr viel Blühendes entdecken konnte und mit manchen "Installationen" absolut nichts anfangen konnte. Auch etwas mehr gepflegte Flächen hätte ich erwartet. Das Schloss und die nähere Umgebung des Schlosses waren dagegen wesentlich besser gärtnerisch betreut. Der Lauf begann mit einer Strassenbahnfahrt von Lankow zur Staatskanzlei, wo der Start erfolgte, jedoch beim 25. Jubiläumslauf, mit der Besonderheit, dass wir eine ruhige Startphase hatten, da die nur für die Buga eingerichtete Pontonbrücke über den Schweriner See zu überqueren war und erst auf der anderen Seite der "scharfe" Start erfolgte. Es war wieder sehr schönes Wetter an allen Tagen mit Werten bis zu 28 Grad, aber am Samstag etwas bewölkt, sodass die Hitze und Schwüle gemildert waren. Erst wurden die 1o km Läufer, dann die 3o km Läufer und zum Schluss die 15 km Läufer auf die Reise an den vielen wunderschönen Seen vorbei geschickt. Mancher Hügel war zu überwinden und es sammelte sich einige Höhenmeter bis zum Schluss der Strecke, die dann noch den schwierigsten Anstieg über ca. 2 km zu bieten hatte. Ich hatte mich 2 Läufern aus Güstrow angeschlossen und so liefen wir die Strecke gemeinsam, mit vielen Informationen beiderseits und viel Spaß. Neben den offiziellen Verpflegungsstationen waren auch einige Einwohner dankenswerterweise bereits uns nass zu spritzen und so wurden wir unterwegs erfrischt. Nach dem Zieleinlauf wurden von der Startnummer "gescannt" und so konnte ich auch schnell meine Urkunde fertig gedruckt in Empfang nehmen. Eine leckere Erbsensuppe mit Wurst wurden den Teilnehmern gereicht, jedoch vorher konnten wir auf einem Hügel noch gemeinsam duschen, ohne Shampoo, da das Wasser in den Lankower See läuft. Am Abend war noch eine Zeltparty für die Läufer organisiert und viele Zelte und Wohnmobile standen in der Umgebung, da viele Läufer sich so das Quartier sparten.
Ich hatte vor dem Schloss und dem Theater das Glück noch eine Freiluftaufführung der Zauberflöte sehen zu können und so kam ich erst nach Mitternacht in den Genuss der Läuferparty in Lankow am Ziel. Am nächsten Tag besuchte ich noch Wismar und auf dem Heimweg auch noch Lübeck, sodass ein ausgefülltes Wochenende, nicht nur mit Laufen, auch vielen neuen Eindrücken und neuen Laufbekannten wieder schnell vorbei war. Die Organsiation war prima und ich kann diesen Lauf als Landschaftslauf nur empfehlen, auch um die schönen Städte im Umland oder die vielen Seen einmal kennen zu lernen."
- Reinhard Brüsch hat kürzlich Elba erlaufen. Hier sein Bericht:
19. GIRO PODISTICO ISOLA D'ELBA (11.- 17.Mai 2009)
Ein Etappenlauf der an fünf Tagen im Wonnemonat Mai bei sehr warmen Temperaturen
(24-28 Grad) auf der „ Perle des Tyrrhenischen Meeres“ statt fand, wo einst auch Napoleon Bonaparte für einige Monate im Exil lebte.
Zu Recht wurde der Insel Elba dieser Beiname schon vor Jahrtausenden verliehen, denn sie stellt in ihrer Schönheit wirklich ein Schmuckstück des Tyrrhenischen Meeres dar.
Elba ist mit 223 qkm und 150 km Küstenlinie die größste von sieben Inseln des toskanischen Archipels. Einstmals war sie Bestandteil des italienischen Festlandes und weist daher die gleiche Landschaft auf wie die Toskana. Sie ist hügelig und durch die feuchten Meereseinflüsse immer grün.
In diesen Genuss kamen die rund 300 Läufer/innen aus Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Etappen fanden in fünf von acht elbanischen Gemeinden statt.
Traditionsgemäß wurde die erste Etappe in der hübschen Inselhauptstadt Portoferraio ausgetragen.
5 km Einzelzeitlauf - für mich allerdings auch eine neue Erfahrung. Alle 15 Sekunden wurde ein Läufer auf den leicht welligen Rundkurs (25 HM) am Meer entlang geschickt.
Die nächsten Etappen wurden dann in Porto Azzurro (11 km) und in den schönen Bergdörfern Capoliveri (11 km), Rio nell' Elba (12 km) und in Marciana (8 km) ausgetragen.
Die Wegstrecke war nicht immer einfach zu laufen. Straßen, kurze Strandabschnitte und unebene Wanderwege mussten bei einem Streckenprofil von ca. 1100 Höhenmetern bewältigt werden.
Nach der 3. Tagesetappe wurden alle Teilnehmer mit einem toskanischen Büffet und Musik verwöhnt. Hier konnte jeder seine Erfahrungen bei Wasser und Wein austauschen.
Dannach folgte ein Ruhetag, bevor es nochmal richtig in den Bergen zur Sache und um die einzelne Platzierung ging.
Der Abschlußlauftag endete dann am Spätnachmittag mit der Siegerehrung.
Alles in allem eine schöne, aber nicht leicht zu laufende Laufveranstaltung.
Danach sollte man noch ein bisschen Zeit mitbringen, um die Schönheit der Insel zu genießen.
Ein Tip: Das malerische Bergdorf Capoliveri (Aussprache: Capo-li-verie) thront weithin sichtbar in traumhafter Lage 167 m über dem Meer. Nicht minder malerisch das Zentum mit seinen äußerst engen, oft durch steile Treppen miteinander verbundenden Gassen und der Piazza Mattotti, der guten Stube des Dorfes mit herrlichem Blick auf die Umgebung.
Unter den Teilnehmern bzw. Zuschauern wurden auch die erfahrenen Marathonläufer und Ressortleiter des Jubilee-Clubs vom Berlin Marathon Heinz und Regina Sowinski entdeckt.
Auf dem beigef. Bild (von links nach rechts) die deutschen Teilnehmer
Reinhard Brüsch, Angelika Grömmer, Regina Sowinski, Peter Grömmer.

- Karl-Heinz Besler nahm erfolgreich am Helgoland-Marathon teil. Hier sein Bericht für alle, die nicht dabei sein konnten:
"
Aufgrund vieler Gespräche und Berichte hatte ich mich entschlossen bereits am Donnerstag nach Helgoland zu fahren, um auch die Insel näher kennen zu lernen. Als ich am Mittwoch las, dass alle Schiffe witterungsbedingt nicht fahren konnten, wurde ich etwas unruhig und ich habe mich schon einmal nach Flügen erkundigt. Na ja, es ging gut, da ich den Katamaran vorbestellt hatte, wir rechtzeitig in Cuxhaven angekommen sind, so konnten uns die Passagiere des wegen eines Motorschadens ausgefallenen anderen Schiffes auch keine Plätze wegnehmen. Die Überfahrt war nicht ganz ruhig, jedoch nahm im Laufe der Tage der Wind immer weiter ab und so hatte ich auch vom Wetter her sehr schöne Tage auf Helgoland. Mit dem Aufzug aufs Oberland wohnten wir direkt neben der kath. Kirche und erkundeten bereits am Nachmittag das Oberland, insbesondere den Weg zur langen Anna und die mit vielen brütenden Vögeln bestückten roten Felsen. am ersten Abend fanden wir auch ein ausgezeichnetes Helgoländer Lokal und kamen auch gleich in Kontakt mit den "Insulanern", als ich z.B. von meinen Nachtisch, einer sehr leckeren roten Grütze, auch andere Gäste probieren ließ. Am nächsten Morgen, vor einem herzhaften und tollen Frühstück, bin ich erst einmal die Laufstrecke des Oberlandes hin- und zurück gelaufen und anschließend wurden die zollfreien Einkaufsmöglichkeiten genutzt und auch ein Stück des Unterlandes ausgiebig begangen, natürlich auch der "Düsenjäger", um ein weiteres Teil der Marathonstrecke zu besichtigen. Beim Abholen der Startunterlagen und studieren der Startliste, fand man den einen oder anderen bekannten Namen wieder und das "Briefing" mit Vorstellung der Laufstrecke war für mich als Neuling auf Helgoland sehr informativ. Am Samstag, mit der vorgezogenen Frühstückszeit, war nur die Frage was ziehe ich an wichtig, denn der Wind blies immer noch heftig, zumindest auf dem Oberland, sonst aber ideale Temparaturen, trocken und aufkommender Sonnenschein, liessen einen schönen Lauf erwarten. So versammelt sich nach dem Mini-Marathon auch die Läuferschar des Marathon am Hotel Insulaner im Unterland und der Lauf begann. Am Abend vorher hatten wir gehört, dass das neue Kreuzfahrtschiff der TUI "Mein Schiff" zu einer Probefahrt von Hamburg kommen sollte und tatsächlich, nachdem wir das Schwimmbad passierten, sahen wir das Schiff vor Anker liegen. Ein imposanter An- und Ausblick und da ich, wie meist, meine Kamera mit genommen hatte, wurde ich aufgefordert auch mal Bilder von Dietmar mit dem Schiff zu machen. Der Düsenjäger war schon der erste schwierige Punkt hinauf zum Oberland und das wellige Gelände dort oben wurde für mich auch nach jeder Runde etwas mühsamer. Heftig finde ich dann den Weg hinunter durch den Tunnel, vorbei an der Klinik wieder auf die Promenade zu den Hummerbuden, aber dann kommt der schönste Verpflegungsstand mit den Damen, die jedes Jahr eine neue "Verkleidung" wählen und neben Frikadellen, Käsespießen, Brötchen, Schokolade, einer Getränkeauswahl und viel Freude und Unterstützung bieten. Denn jetzt ging es hinaus zur Mole, zur besten Musik beim Endpunkt, einfach Klasse aber die Eintönigkeit des hin- und her und noch einmal zum Betonwerk, war für mich auch etwas mühsam. Auch musste man sich konzentrieren beim Laufen durch den unebenen Belag und hier sind auch 2 Stürze passiert, einmal mit gebrochenem Finger (gleich ins Krankenhaus, Gips, Schiene und ehrenhalber den Lauf auf der Promenade beendet) und bei dem anderen Sturz Gott sei Dank nur Schürfwunden, da bekommt man selbst einen Schreck, wenn man zufällig dabei ist. Da die Alexander von Humboldt im Hafen lag, das bekannte Segelschiff mit den grünen Segeln, bekannt aus Funk und Fernsehen, dank der Bierwerbung, musste ich meine Laufstrecke noch etwas verlängern, da die Anlegestelle etwas abseits von der Laufstrecke lag. Diese Gelegenheit konnte ich mir aber nicht entgehen lassen, da ich am Vortag bereits das Schiff unter vollen Segeln vor Helgoland gesehen hatte. Durch den Jachthafen liefen wir dann auf eine WebCam zu, die während des Laufes alle Läufer aufnahm und wir deshalb live zu sehen waren. Jedoch waren auch noch 2 Fernsehteams, einmal ZDF und RTL dort, um bestimmte Läufer auch zu begleiten und es war schon interessant die Produktionen beim Lauf zu beobachten, teils lief man ja auch durchs "Bild". Auf der Promenade waren auch die meisten Zuschauer und dort fand dann auch das "Schaulaufen" statt. Am Ziel wurde man durch den Sprecher immer recht nett begüßt und auf die nächste Runde geschickt. Durch das Kreuzfahrtschiff waren auch nach Angaben der Reederei fast 1ooo Besucher zusätzlich auf der Insel und besonders im Oberland war dadurch noch mehr Unterstützung gegeben. Alle Verpflegungsstationen und die weiteren Helfer waren toll und haben sehr viel für die Läufer gegeben und hatten, so war mein Eindruck, bei dem schönen Wetter, teils wurde von den Helfern auch selbst gegrillt, auch sehr viel Spaß. Im Ziel angekommen, man wurde vorher noch fotografiert, gab es auch genügend Verpflegung, wie auch unterwegs z.B. bei der letzten Getränkestation im Jachthafen, noch kurz ein kleines Bier und der Weg zur Nordseehalle zur Kuchentafel fiel nicht mehr schwer. Eine schöne Massage und anschließende Dusche und herrlich bei Sonnenschein den Kaffee und Kuchen draussen zu geniessen, so macht das Laufen Freude. Nach einer verdienten Ruhepause gings dann nach wieder einem hervorragenden Abendessen, wo "zufällig" auch andere Mitläufer, unter anderem ein Kinderbuchautor, der seit mehr als 2o Jahren auf die Insel kommt, noch zur Party in die Nordseehalle, mit den Siegerehrungen und toller Live-Musik. Natürlich wieder über den Düsenjäger rauf und runter, denn sonst kann es passieren, wenn der Aufzug nicht mehr fährt, dass man die Treppen nehmen muss.....
Etwas länger geschlafen am Sonntag, erwartete uns ein traumhafter Sonnentag, den wir auf der Düne am Strand und bei einem Rundgang zu den 3 Seehundestränden genossen. Pünktlich fuhr der Katamaran nach Cuxhafen und eine kurze Heimfahrt, da wenig Verkehr war, begleitet von jubelnden Werder Fans, wir als BVB Anhänger, dankend, erreichten wir schon am frühen Abend noch die Heimat und viele Eindrücke von der schönen Insel Helgoland sind "hängen" geblieben und ich kann verstehen, warum viele Läufer, auch andere Besucher diese Insel so gerne besuchen.
Jetzt ist ein wenig Ruhe angesagt und in 14 Tagen beim Nachtmarathon in Luxembourg wird der nächste schöne Erlebnislauf absolviert, um dann Pfingsten mal wieder einen Insellauf, auf Amrum, zu machen, mit ein paar Tagen Urlaub an der schönen Nordsee."
- Und Karl-Heinz Besler bleibt aktiv! Er absolvierte soeben den Weltkulturerbe-Lauf in Bamberg. Flußumschlungen, geht es unter andere, über die Bamberger "Insel". Leider sind die Abstände zum "Festland" doch deutlich unterschritten, so daß wir die Insel für die Insellaufwertung nicht zähöen können. Aber ein Lauferlebnis ist die Teilnahme dort auf jeden Fall. Hier der Bericht von Karl-Heinz:
"
Wie alle 2 Jahre, steht für mich im Mai der Weltkulturerbelauf in Bamberg auf dem Programm. Dieser Lauf fand erstmalig im Jahre 2oo3 statt und der "bekannte" Marathonläufer Joschka Fischer hatte vorher einmal zum Test einen Teil der Laufstrecke
selbst erlaufen. Es gibt verschiedene Läufe ab Sonntag mittag, beginnend mit den Bambinis, die teils mir ihren Eltern laufen, den Schülerläufen, wo sich auch die Lehrer beteiligen, dann einen Lauf über 4,4 km, sowie die beiden Hauptläufe über 1o,9 km und den Halbmarathon, der allein rund 3.5oo Läufer dieses Jahr angelockt hat. Insgesamt sind so rund 11.ooo Läufer/innen am Start gewesen. Die Läufe sind auch schnell ausgebucht, da mehr Läufer die historische Altstadt Bambergs nicht verkraften kann. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Stadtführungen verschiedenster Art, Kloß mit Soß (statt Pasta)Party, Bühnenprogramm, Laufmesse und andere Veranstaltungen runden das Wochenende ab.
Bei den ersten 3 Weltkulturerbeläufen war es immer um die 3o Grad und so waren dieses Mal die ca. 22 Grad am Sonntag eine willkommene Abkühlung beim Laufen. Sowohl der Donnerstag, Freitag, als auch Samstag boten viele Gelegenheiten die Stadt und ihre Umgebung weiter kennen zu lernen, ein Stück auf dem Jakobsweg zu gehen und die fränkische Küche und das Rauchbier in Bamberg zu geniessen. Ungewöhnlich ist ja der Start, für mich beim Halbmarathon erst um 15:3o Uhr, aber vorher noch am alten Rathaus in einem Eiscafe die Bambini- und Schülerläufer anzufeuern und die einmalige Atmosphäre zu geniessen, da beginnt schon die Vorfreude auf meinen Stadtbesichtigungslauf. Beim Halbmarathon lernt man alle schönen Seiten Bambergs kennen, vom markusplatz geht es gleich steil hinauf zur Altenburg mit etwa 14o Höhemeter gleich zu Beginn bis Kilometer 5, dann abwärts zurück nach Bamberg, durch die schöne Natur des Hain mit den alten Bäumen und Alleen auf der Inselstadt zwischen Regnitz und Rhein-Main-Donau-Kanal hinüber übers Wasser, dort entlang und durch Klein-Venedig zurück hinauf zum Dom, der Jakobskirche, hinab durch die alte Hofhaltung, nochmals am Dom vorbei hinunter in die Stadt, durchs alte Rathaus über die Brücke und in einem langen Korridor voller Begeisterung zum Ziel auf dem Maxplatz. Für mich einzigartig ist die Beteiligung der Bewohner Bambergs, viele private Verpflegungsstationen, Wasserschläuche zum Abspritzen, viele Musikkapellen unterwegs und immer freundliche Helfer an den Stationen mit ausreichend genug Verpflegung und Getränken. Auch auf das süsse Gebäck im Ziel freue ich mich immer und nach einer kurzen Erholung, Kleiderbeutel abholen und einer erfrischenden Dusche, hieß es leider wieder einmal Abschied nehmen. Das Auto aus der Garage in der Partymeile Obere Sandtraße abgeholt und ohne Probleme waren wir auch schnell wieder daherim, denn durch die späte Abfahrtszeit war der Verkehr schon vorher weg. Ich habe wieder viele nette Läufer/innen getroffen und die Begeisterung der Zuschauer ist einzigartig, tolle Organisation, viele freundliche Helfer und nur noch 726 Tage bis zum 5. Weltkulturerbelauf am o1. Mai 2o11."
- Und wieder zog es Karl-Heinz Besler auf eine Insel, diesmal in heimischen Gefilden. Hier sein Bericht zum Maarauelauf 2009: "Ein Laufkollege, den ich motiviert hatte mit zu fahren und ich starteten gegen o6:oo Uhr in Breckerfeld und waren schon nach gut 2 Stunden auf dem Sportplatz des TV Kostheim gelandet, weil kaum Verkehr auf der Autobahn war, jedoch ein Blitzer trotzdem aktiv war und ich erwischte. Allerdings ist das meines Erachtens nur ein Abkassieren auf der Sauerlandlinie, denn es gab viele Brücken, die mit Schildern wegen Schäden auf 6o km für LKW angezeigt waren, nicht jedoch für PKW und eine (!!!) Brücke hatte dann plötzlich 4o km für alle Fahrzeuge als Geschwindigkeitsbeschränkung und einen Blitzautomaten. Na ja wir waren gut in Mainz gelandet, bei herrlichem Wetter, guten Bedingungen, einem anregenden Kuchenbuffett und freundlichen Helfern. Die Organisation ist sehr gut und wir wurden entsprechend unserer Meldung für 3 Runden = 11.1oo Metern vor den Ein- und Zweirundenläufern und Walkern einsortiert und starteten kurz vor dem Rest der insgesamt etwa 6oo Teilnehmer. Der Maarauelauf ist jetzt auch als letzter Testlauf vor dem Mainz-Marathon in 14 Tagen von vielen Läufern gerne angenommen worden. Eine landschaftlich schöne Strecke, mit Blick auf die Altstadt von Mainz, mit dem Dom und anderen Sehenswürdigkeiten, teils auch durch eine Baumallee und reger Anteilnahme der Zuschauer und der Helfer mit ausreichenden Verpflegungsposten führte uns zum Ziel. Mein Lauffreund wurde noch 3. in unserer Altersklasse und die Siegerehrung wurde sehr schnell nach den Rennen vollzogen. Für unserer Startgeld von 1o,oo Euro erhielten wir neben den üblichen Verpflegungen, auf der Strecke und danach, noch ein schönes grünes T-Shirt und den Sofortausdruck der Urkunde, nach dem Zieleinlauf, wie auch einen Gutschein von 5,oo Euro eines Sponsors. Die Freundlichkeit und die perfekte Organisation waren es wert nach Mainz zu fahren und als bei der Siegerehrung bei meinem Laufkollegen nach Breckerfeld gefragt wurde, kam auch das Thema Inselläufer ins Gespräch und der Sprecher kannte www.insellaeufer.de und wies noch einmal darauf hin. Es war natürlich "Zufall" meinen 18. Insellauf mit dem 18. Maarauelauf zu verbinden, ein lohnenswerter Ausflug nach Mainz."
- Karsten Köhler war auf der Isle of Man. Hier zu seinem Bericht.
- Karl-Heinz Besler war auf der Insel Sizilien bei Messina Marathon 2009 dabei und berichtet: "Ich war vor gut einem Monat von Sonja Landwehr angeschrieben worden, ob ich Interesse an diesem Marathon habe, da der italienischer Veranstalter sie mit der Bewerbung des Marathons fürs nächste Jahr ins Boot nehme wolle und jetzt, wenn auch kurzfristig, noch Aktivitäten entwickeln wolle.
Obwohl natürlich so kurzfristig ein Marathon, auch für mich als Hobbyläufer, mal so eben zu laufen ist, beschloss ich ihn als langen Trainingslauf zu nehmen und sagte spontan zu. Nach vielen offenen Fragen, die Sonja hervorragend löste, bin ich bereits vor dem angekündigten Team von LaufKultTour, marathon4you, einem niederländischen Journalisten von Runners World und einem Italiener, Fabio (Sizilianer) mit Begleitung als Promotor und Organisator Donnerstag nach Messina geflogen und habe einen schönen Tag in Catania verbracht. Leider war mein Koffer verschwunden, das schürt die Vorurteile, Düsseldorf-Mailand-Rom-Catania mit Alitalia, aber Sonja schaffte es am Freitag, als sie in Catania landete, den Koffer aus dem Depot zu holen, trotz Bewachung von 2 scharfen Hunden. Ich fuhr Freitag mittag, nach weiteren Besichtigungen der wunderschönen Stadt Catania mit dem Zug am Meer entlang und zur anderen Seite den schneebedeckten Ätna, nach Messina. Dort traf sich die Crew am Abend und wir hatten eine Einladung bei der bekannten Opern Diva Lucia Aliberti und ihrer Familie. La Mamma hatte extra für uns gekocht, ein aussergewöhnlicher Abend !!! Die Schwester. Senatorin in der Stadt Messina und ihr Bruder als Organisator des Marathons öffneten uns viele Türen. Am Samstag wurden wir vom Bürgermeister in Messina empfangen und wiederum reich beschenkt, wie am Vorabend durch den Regierungspräsidenten, der nur selbst keinen Termin mehr für uns hatte. Nach einer Fahrt zum Ätna mit dem Besuch der hervorragenden Trattoria "La Rocca" in der Nähe von Randozza, besichtigten wir noch das Castello Nelson, welches Admiral Nelson seinerzeit vor der Schlacht bei Trafalgar als Geschenk erhalten hatte und bis vor wenigen Jahren noch im Besitz der Familie war. Die Gebäude, auch ein ehemaliges Kloster gehört zum Anwesen, sind restauriert und teils noch im alten Zustand möbliert oder wieder hergestellt. Der Abend im Jachtclub in Messina beschloss den Vorabend zum Marathon, natürlich wieder mit ausgezeichneten Speisen, na ja eine ideale Vorbereitung sieht anders aus, aber die Freundlichkeit und das überall Willkommen zu sein auf Sizilien sind etwas Besonders, für mich immer wieder gerne angenommen. Sonntag morgen dann Abholen der Startunterlagen und Fabio hatte uns mit deutschen Kappen ausgestattet, sodass wir gut zu erkennen waren. Eine interessante Strecke durch Messina, durch eine Marinebasis, an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei bis zum Zipfel Siziliens und wieder zurück, noch ohne Brücke, die jetzt nach Worten des Bürgermeisters gebaut wird und in 6 Jahren fertig sein soll. Das Wetter spielte auch mit und nur ein kräfiger Schauer zwischendurch, waren gute Bedingungen. Nachdem die Halbmarathonis entschwunden waren, wurde es einsam und ab Kilometer 27 etwa fuhren der Rote-Kreuz-Wagen, der Besenwagen und das letzte Begleitmotorrad plötzlich immer hinter mir. Bei der Verpflegung km 3o sah ich vor mir 2 Italiener laufen und sie beschlossen mich zu adoptieren und wir sollten gemeinsam als Schluss des Feldes ins Ziel laufen. Gesagt, getan, mit noch viel Spaß unterwegs und insgesamt 1o1 Bildern, die ich zwischendurch auch noch machte, näherten wir uns dem Ziel. 5oo Meter vor dem Ziel bekamen Mario und Orazio 2 gelbe Fahnen und ich als Letzter die rote Fahne in die Hand gedrückt (gelb/rot sind die Farben der Stadt Messina)
und so kamen wir in 4:31 Std als Letzte ins Ziel, beim einem Zeitlimit von 5 Stunden. Herzlich willkommen im Ziel wurde ich noch den Familien vorgestellt und unsere Truppe feierte in Taormina einen schönen Abschied von Sizilien und Messina speziell. Am Montag wieder ab mit Alitalia und schon in Rom ereilte mich wieder das Schicksal, Motorschaden der Maschine, die mich nach Mailand bringen sollte. Nach vielen Hindernissen ging es dann mit der Lufthansa über München doch noch nach Düsseldorf, später wohl, aber gesund und etwas müde, (natürlich ohne Koffer auch dieses Mal). Deshalb ein Tipp, immer die Laufschuhe, zumindest im Handgepäck transportieren, obwohl ich schon so oft in Itailien geflogen bin und vorher nie etwas verloren ging. Wenn noch etwas mehr Zuspruch aus der Verwaltung, Politik und den Bürgern Messinas kommt, kann es auch ein sehr schöner Marathon werden, der mir insbesondere wegen der Freundlichkeit aller Helfer an der Strecke, auch den freundlichen Polizisten, Ordnern, Verpflegungskräften, dem Roten-Kreuz oder dem Besenwagen und den freundlichen Motorradfahrern schon jetzt sehr gut gefallen hat."
- Karl-Heinz Besler hat sich auf der Insel Wilhelmsburg umgesehen und berichtet vom 10 km Lauf: "Sonntag morgen vor dem Wilhelmsburger Insellauf erst einmal zum Fischmarkt mit entsprechend leckerem Frühstück und netten Leuten, Musik...in der Fischautktionshalle und dann zum Insellauf. Sehr gut organisiert, wir hatten uns bereits Samstags meine Startnummer (1313 !!!) abgeholt und Sonntag bei besten Bedingungen habe ich den 10 km Lauf absolviert. Vor dem Lauf traf ich noch die Cheforganisatorin Martina, die uns im letzten Jahr beim Nordseelauf laufend begleitet hatte. Einfach schön immer wieder ein paar Bekannte zu treffen oder mit Lauffreunden aus Vereinen, wie der Stolpertruppe Winsen aus der man Läuferinnen wie Ursula Schwarzlmüller oder Anneliese und Günter Leck kennt, zu plaudern. Nach einem schönen, interssanten Lauf über die Insel, mit wieder schönen Photos von unterwegs mit den vielen blühenden Bäumen und Pflanzen, schönen alten Häusern am Deich, netten Helfern konnte ich im Ziel, extra erwähnt beim Zieleinlauf aufgrund meiner netten Startnummer, meine Medaille in Empfang nehmen (Darstellung einer schönen Lokomotive aus dem Jahre 1848), sowie die obligatorische Schokolade in Form von Weihnachtsmännern (Ostern ist bald vorbei), als Stiftung eines Sponsors. Nach dem Duschen kam ich auf dem Parkplatz noch mit einem Läufer ins Gespräch, der in Treviso gerade den Marathon absolviert hatte und schon stellten wir fest, dass wir gemeinsam uns auf Helgoland wieder sehen würden, da wir beide für den Helgoland Marathon gemeldet haben. So klein ist die Welt und so schnell sieht man sich wieder... Nach einem weiteren schönen Ostermontag mit einer Alsterbootfahrt, dem Abholen einer bei Ebay in Hamburg ersteigerten Sache und einem dicken Eisbecher fuhren wir heimwärts und wieder war uns das Glück hold, denn kaum Verkehr auch auf der Rückfahrt und nach gut 3 Stunden waren wir wieder daheim. Am Donnerstag geht es auf die nächste Insel, wieder einmal Sizilien, da ich dort noch kurzfristig zum 2. Messina Marathon mit marathon4you und LaufKultTour, Sonja Landwehr unterwegs sein werde. Vorige Woche noch ein paar Tage bei bestem Wetter in Venedig und jetzt schon wieder Italien, immer wieder schön dort zu sein."
- Reinhard Brüsch kehrte soeben aus dem exotisch klingenden Porto Santo zurück, wo er seine 37. Lauf-Insel besuchte. Er berichtet: "Wo liegt Porto Santo?
Obwohl sie nur 50 km von Madeira entfernt ist, trennen Porto Santo und
seine große Nachbarinsel Welten.
Das beide vulkanischen Ursprungs sind, ist beinahe schon die einzige
Gemeinsamkeit.
Porto Santo ist wie ein Stück Nordafrika mitten im Atlantik. Seine
Farben Rot,- Braun- und Gelbtöne.
Wegen ihrem sandigen und trockenem Erscheinungsbild und dem vom
kristallklarem Ozean umspülten,
herrlichen goldenen Feinsandstrand wird sie "Ilha Dourada" - die
Vergoldete oder auch die "Goldene Insel" genannt. Der 9 km lange Sandstrand eignet sich hervorragend für lange
Spaziergänge oder auch für Trainingsläufe.
Gerademal 5000 Menschen leben auf der 42,17 qkm großen Insel.
Verglichen mit der Bevölkerungsdichte auf Madeira ist das nicht viel.
Und hier passiert auch nicht viel - man hat Zeit. Soviel Zeit, dass sie
fast stehen bleibt.
Nur beim Marathon, da läuft die Zeit immer mit.
So auch beim 3.Colombo Maratona de Porto Santo am 7.03.09.
Es war ein kleiner familiärer Lauf mit einer guten Organisation. Circa
30 Marathonis gingen an den Start,
beim Halbmarathon waren es 135 und über 7,5 km 113.
Die Strecke ist sehr flach, jeder km war markiert und musste beim
Halbmarathon einmal und beim Marathon zweimal auf der Küstenstrasse
gelaufen werden. Ein schöner Start, nach dem langen Winter in die neue
Laufsaison."
- Karl-Heinz Besler hat sich in den extremen Norden der Republik begeben und den Syltlauf 2009 bezwungen. Hier sein Bericht:
"Nach all den gelesenen Vorberichten und den Vorhersagen mit dem kommenden schlechten Wetter, meinem nicht so guten Trainingszustand, hatte ich schon arge Bedenkenin Sylt anzutreten.
Die Anreise am Freitag, den 13. gestaltete sich sehr gut und wir hatten kaum Verkehr auf der Strasse und kamen gut auf der Insel Sylt an. Wir wohnten im Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent in Rantum und wurden sehr gut betreut und versorgt.
Der Stiftungsvorsitzende hatte eine Initiative für die Nutzung der Anlage mit 20 Startplätzen beim Syltlauf gestartet, lief selbst auch mit und hatte auch Helfer für die Organsitaion abgestellt. Es gab einen Paketpreis und für eine Übernachtung mit Vollpension 34,35 Euro zu zahlen ist sicherlich nicht zu teuer. Zuerst ging es nach der Ankunft an den schönen Strand, Muscheln sammeln, Wind und Luft einatmen und nach dem Abendessen war ein Kennenlernabend für die Läufer und Begleiter organisiert worden im Puan Klent. Samstags haben wir erst einaml eine Rundfahrt auf Sylt unternommen von Hörnum bis List, zum Ellenbogen, natürlich auch mit Fischessen zwischendurch und Besichtigung des "Ballermann" Gosch am Hafen in List. Beim Abholen der Startunterlagen in Westerland wurde das eine oder andere bekannte Gesicht begrüsst und dann sind wir zum Abendessen wieder ab ins "Heim" gefahren. Ein schöner Spaziergang im Dunkeln am Meer vor dem Schlafengehen und der Lauftag konnte kommen. Da wir nahe am Start wohnten, die Frühstückszeit deshalb auch nur etwa früher als sonst sein musste, konnte der Tag auch ruhig beginnen. Überraschenderweise war das Wetter gut, etwas nebeling, um 5 Grad, aber praktisch trocken. Nach den netten Begrüssungsworten des "Machers" Fraunz Beilmann wurden wir auf die Reise geschickt. Ich konnte zuerst meinen Lauf auch schön gestalten, ruhig laufen, einige Photos unterwegs machen und war auch begeistert von den
Zuschauern auf der Promenade in Westerland. Herrliche Wellen am Strand und raus gins nach Wennigstedt und Kampen, wo das Rennen eigentlich erst beginnt. Den Berg hinauf bei Kilometer 24 bin ich noch laufend gekommen und war sehr zufrieden, aber schon bei Kilometer 25 merkte ich die wenigen Trainingsläufe in diesem Jahr und meine 3wöchige Grippe. Trotzdem, mit einigen Gehpausen, weiter photografierend, ab und zu auch noch einmal ein paar Gespräche mit den Franzosen die in einer grossen Gruppe vertreten waren oder mit einem Lauffreund mit dem ich zuletzt im November 2008 in Florenz gelaufen war, kam ich dem Ziel näher. Die Dünenlandschaft vor List ist landschaftlich sehr schön, aber für den Kopf auch anstrengend, wenn es nicht mehr so läuft, wie man eigentlich möchte, auch der Anstieg nach List erfordert sowohl körperliche, als auch geistige Anstrengung. Kurz vor dem Ziel überholte mich noch die Staffel vom Puan Klent Jugenderholungsheim und auch dem 80-jährigen
Manfred Tjaben musste ich meinen Respekt erweisen, denn er lief ebenfalls noch vorher an mir vorbei. Toll diese Leistung noch erbringen zu können und ein Ansporn im Training auch nichts schleifen zu lassen. Zur Siegerehrung und vorherigem Duschen in Westerland fuhren uns die Busse wieder von List zurück und auch die Siegerehrung muss man einfach mal mitgemacht haben.
Bei leckerem Kuchen, Tee oder auch einem Bier wurde ein lustiges Programm mit einer sehr schönen Verlosung zelebriert. Auch auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank an Franz Beilmann und seinen Mitarbeitern, den Sponsoren und Freunden, die eine tolle Veranstaltung weiter hoffentlich fortführen werden. Zum Abendessen wurden wir noch einmal sehr verwöhnt und nach einem weiteren Strandspaziergang am Strand von Sansibar ging es zur verdienten Ruhe. Am Abreisetag, Montags, ein letzter Spaziergang in Kampen, am roten Kliff am Meer entlang, Beobachtung von Dreharbeiten zu einem Spielfilm dort und das letzte Mal Fischessen und schon denkt man zurück an ein schönes ereignisreiches Laufwochenende und plant die nächste Tour. Ja die Inselläufer vermehren sich, denn ich konnte hoffentlich auch ein paar Freunde überreden sich anzumelden, mal sehen wohin es noch gehen kann."
- Herman Euverman hat für uns die niederländischen Insellauftermine auf den neuesten Stand gebracht: Niederlande
- Karl-Heinz Besler erlief sich beim Grafenwerther Insellauf im Rhein bei herrlichen Laufbedingungen seine 15. Insel. Er schreibt: "Es war wohl kalt um 0 Grad, jedoch am Start war Sonne und es gab kaum den vorhergesagten kalten Ostwind. Eine sehr gute organisierte Veranstaltung, freundliche Helfer, nette Ansagen und los gings. Nach 2 Kilometern hatte ich eine Gruppe mit meinem Tempo gefunden und wir kamen ins Gespräch. Ab Kilometer 7 lief ich mit einer Erstläuferin, also einer Läuferin die ihren ersten Wettkampf bestritt, und wir konnten zusammen das Tempo noch etwas steigern und bis zum Ziel noch einige Läufer einholen. Wie es der Zufall so will, habe ich Gudrun vor mir ins Ziel laufen lassen und plötzlich war ich als 210. im Ziel. Etwas Besonderes bei diesem Lauf sind die Preise, denn nicht nur die Besten, sonder auch jede(r) 10. Läufer/in erhält einen Preis und ich hatte unverhofft plötzlich ein Funtkionsshirt und eine Leuchtweste gewonnen. Die Duschen waren auch noch angenehm und nicht zu kalt und so konnte ich mich sehr über diese erste Teilnahme in Grafenwerth freuen. Auf der Rückfahrt gerieten wir noch in einen Schneesturm auf der Autobahn, jedoch in Köln war das Wetter wieder besser und bei einem Kölsch in der Brauereigaststätte Früh haben wir unsere kurze Reise aussklingen lassen."
- Heiner Kutza hat ein Geburtstagsgeschenk auf Mallorca eingelöst und brachte uns einen Bericht zum TUI Mallorca Marathon mit.
- Karl-Heinz Besler kehrte soeben mit vielen positiven Eindrücken aus Venedig vom Marathon zurück. Hier sein Bericht .
- Nach der wahren Inselflut beim diesjährigen Nordseelauf ist der Webmaster im Verlaufe des Sommers auf Abwege geraten und mehrfach bei Festlandsläufen an den Start gegangen. Zum Saisonabschluß ging es Mitte Oktober 2008 zum RWE Marathon an den Baldeneysee in Essen, wo eine ganz besondere Aufgabe zu erledigen war. Inselläufer's großen Laufbericht zu Veranstaltung und Vorbereitungsphase findet ihr hier.
- Reinhard Brüsch war Mitte Oktober auf Mallorca dabei. Seinen Bericht findet ihr hier.
- Christl und Michael Heine waren auf Entdeckerfahrt und haben während einer Hollandrundreise am Zeeland-Marathon am 4.Oktober 2008 teilgenommen, der auch die Insel "Schouwen-Duiveland" berührt. Sie berichten: "Ein sehr schöner aber auch sehr schwerer Lauf (ca. 12 km am Strand und hohe Dünen bei Gegenwind der
Stärke 7-8 ). Trotzdem ein einmaliges Erlebnis. Startgeld = 30 dafür Funktionsshirt und Laufhose." Zudem waren die beiden auch im Internet unterwegs und fanden folgenden interessanten Insellauf: "Es ist eine
Insel zwischen der Donau und dem Main-Donau-Kanal bei Bad Abbach. Der Lauf findet immer am
zweiten Juliwochenende statt. Die Homepage lautet www.tsv-bad-abbach.de , zur Zeit ist aber keine
Ausschreibung veröffentlicht. Unter www.bad-abbach.de kann man im Stadtplan die Insel genau sehen." Vielen Dank für die Infos!
- Für alle sonnenhungrigen Inselläufer könnten die folgenden Winter-Insellaufreisen von Björn Grass in dei Karibik von Interesse sein. Er schreibt:
"Liebe Kreuzfahrer und Kreuzfahrerinnen (und solche die es werden wollen),
nachdem unsere Karibik-Kreuzfahrt vom 08.-20. Januar 2009 bereits über 1/2 Jahr vor Reisebeginn ausgebucht war, haben wir wieder 2 weitere Karibik-Kreuzfahrten (natürlich mit Etappenlauf) im Programm, die ich euch heute vorstellen möchte:
Im November 2009 geht es mit dem grössten Schiff der Welt, der "Liberty of the Seas" in die Karibik.
Reiseverlauf: -Miami - Haiti - Jamaika - Cayman Island - Mexiko - Miami.
Alle Infos hier.
Bereits Ende Januar 2010 steht bei uns die nächste Kreuzfahrt in die Karibik & Südamerika auf dem Programm.
Diesmal mit dem neuen Luxusschiff von Celebrity Cruises "Equinox", das erst Ende 2009 vom Stapel laufen wird.
Reiseverlauf: Fort Lauderdale - Cayman Island - Kolumbien - Panama - Costa Rica - Honduras - Mexiko -
Fort Lauderdale.
Alle Infos hier.
Beise Reisen sind bereits jetzt zum Frühbucherpreis buchbar, natürlich auch für Nichtläufer.
Für Fragen stehe ich euch jederzeit zur Verfügung.
Infos zu unseren anderen Reisen findet ihr wie immer unter: www.insel-laufreisen.de
Bis bald & mit besten Grüssen,
Björn Grass"
- Karl-Heinz Besler hat dem norddeutschen Schmuddelwetter erfolgreich getrotzt und hat den Krautsander Insellauf bestritten (2. Platz in der AK, 11,111 km). Hier sein Bericht:
"Wir waren in Hamburg auf der Reeperbahn mit unserem Hotel und fuhren von dort aus zur Insel, wobei wir auch eine Fähre über die Elbe nahmen. Auf der Fahrt dorthin war es ungemütlich, nebeling und sehr regnerisch. Auf der Insel angekommen war es aber wieder besser und bei guten Laufbedingungen, etwa 7 Grad, etwas Nieselregen konnte man in kurzen Laufsachen unterwegs sein. Interessant die vielen Apfelbäume mit noch vielen roten Früchten, wobei ich an einem Baum den letzten Apfel der noch dort hing einfach pflücken musste. Die Siegerehrung und die Bewirtung dann des Vereins waren auch herzlich und mit viel Freude vorgenommen und so konnten wir zufrieden nach Hamburg zurück fahren, vorher die Insel noch etwas genauer besichtigen und auf dem Weg zurück noch eine Festung an der Elbe aus der Preussenzeit von 1870 besichtigen. In Hamburg war dann am Tag der Deutschen Einheit viel los und so kam ich dann auch zum "Auslaufen" auf der Festmeile am Hafen."
- Am
7. September 2008 fand wieder ein Halbmarathon und 10 km Lauf auf der Bodensee-Insel Reichenau statt. Hier ein Bericht von Inselläufer Reinhard Brüsch:
"Am frühen Samstagmorgen machten sich Günter Wolter und ich uns auf den Weg,
um eine neue Insel im Bodensee zu erlaufen.
Wir waren sehr positiv überrascht, als wir auf der Klosterinsel Reichenau ankamen.
Eine Insel die zum UNESCO - Weltkulturerbe erklärt worden ist.
Diese strengen Kriterien für die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes erfüllt diese Insel in besonderer Weise.
Die drei berühmten Kirchen, die Klostergebäude, und auch die Einrichtungen für die Landwirtschaft,
die früher der Versorgung des Klosters dienten, sind Zeugnisse einer uralten klösterlichen Tradition.
Man nennt diese Insel auch noch die Gemüseinsel, denn der Gemüseanbau wird auf der Insel Reichenau neben dem Tourismus gross geschrieben.
Diese gesamte Schönheit der Insel konnten wir dann am Sonntag bei leichtem Nieselregen (Inselwetter) Live erleben.
Der Start erfolgte für die 10 Km Runde um 10.00 Uhr und führte uns um die ganze Insel. (HM 3 Runden a 7 Km).
Das Streckenprofil leicht hügelig, führte durch die Gemüsefelder und die Weinberge, aber auch vorbei an den mittelalterlichen Kirchen.
Eine schöne abwechslungsreiche Strecke.
Kleiner negativer Punkt war dann die Siegerehrung ....... schlechte Akustik , schlecht vorbereitet und damit viel zu lange.
SCHADE.
Aber unsere private Siegesfeier im kleinen Löwen in Mittelzell mit dem Inselwein von der Reichenau rundeten einen schönen Insellauftag ab." Danke an Reinhard vom TV Witzhelden für diesen Bericht!
- Axel Gebhardt hat Infos zum Insellauf "Rund um Amrum" herausgeforscht, einem Lauf der auch dieses Jahr im Netz wieder einmal fast unauffindbar ist. "Bedauerlich, da sowohl die Insel als auch der Lauf absolut eine Reise wert sind", berichtet er. Die folgenden Daten stammen aus der "Veranstaltungs"-Rubrik der "amrum-news" (zu finden unter: www.amrum.de ):
"Samstag, 20.09.08 - 11:00 - Ort: Nebel, vor der St.Clemens Kirche;
Insellauf rund um Amrum - Volkslauf des TSV Amrum und der AmrumTouristik, rund um Amrum (28,5 km), 1/2 Strecke (14,5 km) und 1/2 Strecke als 3er-Staffel - der Laufspaß für Jedermann und -frau ... Info und Anmeldungen: 04682-940315". Axel: "Dabei gilt m.E. nach wie vor: die (Lang-)Strecke (by the way eher 30km) ist der absolute "Hammer!".
Übrigens gibt es ein verbilligtes Tages-Fährticket vom Hafen Dagebüll. Wer die horrenden Parkgebühren dort meiden will, fährt aber lieber von Nordstrand aus. Das ist zwar für einen Tag teurer, ab zwei Tagen aber lohnend, da die dortigen Parkplätze fast geschenkt sind. Danke an Axel für die Infos.
- Die Plätze beim Syltlauf werden allmählich knapp. Wer noch am 15. März 2009 dabei sein möchte, sollte sich schnell anmelden.
- Björn Grass on Tour: In den letzten 4 Wochen lief Björn Grass Wettkämpfe auf 11 neuen Inseln,womit er mittlerweile mit insgesamt 74 Inseln weltweit in der Rangliste der Inselläufer weit in Führung liegt. Beim Nordseelauf über 8 Etappen auf 8 Inseln in 8 Tagen sammelte Björn mit Juist, Langeoog, Spiekeroog, Baltrum und Neuwerk 5 neue Inseln. Im Anschluß ging es für Björn weiter nach Südostasien in die Andamanensee, wo der "Weltenbummler" selbst einen Insel-Etappenlauf organisierte. Ausgangsbasis für die einzelnen Laufetappen war die größte thailändische Insel Phuket, wo mit einem 12 km Strandlauf auch der erste Wettkampf stattfand. Weitere Läufe fanden auf Sire Island,Coral Island, Koh Yao Yai, Koh Yao Noi, und das Highlight war der Berglauf auf Phi Phi Island. Björn Grass nahm natürlich auch an allen Läufen selber teil, aber die gute Organisation und nicht der Sieg, standen hier für ihn im Vordergrund. Die Laufetappen hatten eine Länge von 5 bis 15 km, wobei die klimatischen Bedingungen den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Wettkämpfe bestimmten. Trotz der in Südthailand z.Z. herrschenden Regenzeit sanken die Temperaturen nie unter 30 Grad C°, was mit der dortigen Luftfeuchtigkeit und den mitunter anspruchsvollen Streckenprofilen, jeden Lauf zu einer Herausforderung machte. Nach der erfolgreichen Durchführung des Insel-Etappenlaufes soll im nächsten Jahr auf jeden Fall eine Neuauflage stattfinden. Was die Insel-Etappenläufe betrifft, gibt es aber bereits im Januar 2009 mit dem Karibik-Etappenlauf ein weiteres Highlight. In Verbindung mit einer Karibik-Kreuzfahrt auf der "GALAXY" werden 9 Läufen auf 8 Inseln stattfinden. Infos dazu gibt es hier:
http://www.insel-laufreisen.de/pageID_5469830.html
- Der große insellaeufer.de Erlebnisbericht zum Nordseelauf 2008 ist nun online. Hierin könnt ihr u.a. lesen, wie wir die Führungsfahrräder in den Wangerooger Dünen schlugen, wie Vorjahressieger Alexander Heemcke die Juister Fähre verpaßte und hinterherfliegen mußte, wie meine Siegerurkunden in den Insel-Dorfbrunnen geweht wurden, und wie wir uns im Neuwerker Watt so richtig dreckig gemacht haben. Eine sehr amüsante Bildergalerie zum Nordseelauf 2008 gibt es übrigens auf runnersworld.de, vom Chefredakteur Frank Hofmann persönlich fotografiert.
- Inselläufer Reinhard Brüsch vom TV Witzhelden startete beim nördlichsten
Straßenmarathon der Welt auf Spitzbergen.
Bei Temperaturen um ca. 5 Grad und kaltem Nordwind gingen ca. 140
Läuferinnen und Läufer auf die recht
anspruchsvolle Strecke (80 HM).
Die Strecke führte die Läufer durch den Ort Longyearbyen und noch ca. 4
km ins Landesinnere.
Dieser Streckenabschnitt wurde von Streckenposten mit Gewehren
gesichert. Der Grund war, die Läufer vor
den Polarbären zu schützen. Zum Schluß ging es dann nochmal kräftig hoch
in den Berg durch ein Kohlebergwerk,
ehe es dann hinunter ins Ziel ging.
Mit einer Zeit von 1:51:39 Stunden im Halbmarathon landete Reinhard
Brüsch auf dem 3.Platz in der AK M55.
Mit vielen Eindrücken und Eismeererlebnissen kehrte Brüsch nach
Leichlingen wieder zurück.
- Hier ist Teamgeist gefragt: Am 3. August 2008 findet auf der Insel Lindau im Bodensee ein 60 minütiger 2er Teamlauf statt, der "Insel Team Run Lindau". Es wird an der Seepromenade auf einer 1 km Runde gelaufen und nach jeder Runde gewechselt. Wenn das nichts für echte Inselläufer ist...
- Der Nordseelauf 2008 ist vorüber und die Gladiatoren können nun endlich ihre geschundenen Laufhaxen pflegen. In nur acht Tagen ging es auf 6 bis 12 km langen Einzeletappen über sieben ostfriesische Inseln sowie durch das Watt von Neuwerk nach Cuxhaven. Viele altbekannte Teilnehmer der Inselläufer-Rangliste waren dabei.
- Björn Grass erhöhte seine Inselzahl vor kurzem auf einer Kroatien-Tour um zehn Punkte auf insgesamt 63. Die Wettkämpfe erfolgten dabei gemäß den von uns aufgestellten Regeln zur Anerkennung (Punkt zehn in den Regeln).
- Insel-Etappenlauf im Golf von Thailand - 3 Läufe auf 3 Inseln in 3 Tagen:
Mit Platz 3 beim Insel-Etappenlauf in Thailand schaffte es Inselläufer Björn Grass (Foto unten) gerade noch so auf's Treppchen. Den Auftakt des Etappenlaufes machte ein 4 km langer Berglauf auf der Insel Koh Larn, der den Läufern schon alles abverlangte. Die selbst für Thailand hohen Temperaturen zwischen 35°C und 42°C machten die Läufe zu einer schweisstreibenden Angelegenheit,vor allem da durch die relativ langen Überfahrten zu den Inseln, erst spät gestartet werden konnte. Die 2. Insel-Etappe fand auf Khamyai Island statt,wo aufgrund der geringen Grösse der Insel nur 5 km gelaufen wurden. Auf der grösseren und auch beliebten Ausflugsinsel Ko Sichang fand mit einem 10 km Strassenlauf das Finale des Etappenlaufes statt. Björn Grass freute sich, mit einer Gesamtlaufzeit von 1:17:47 Std. über einen 3. Gesamtplatz.
Alle 3 Läufe hatten eine markierte Laufstrecke, einen Zeitnehmer und die 14-16 Teilnehmer trugen Startnummern. Streckenlängen wurden GPS-vermessen.
- Gestern flatterte mir eine Postkarte in den Briefkasten, mit zehn freundlichen, handgeschriebenen Zeilen auf der Rückseite. Nein, sie kam nicht etwa von Tante Hannelore oder Schwester Sonja, nein, es schrieb mir der Rügenbrückenmarathon persönlich. Am 18. Mai 2008 findet nämlich der erste Rügenbrückenmarathon zwischen Stralsund und der Insel Rügen statt. Die Strecke berührt neben Rügen auch die Insel Dänholm - für den Fall daß diese noch jemandem in der Sammlung fehlen sollte. Außer dem Marathon gibt es auch einen 10 km Lauf im Programm. Der Webmaster hatte sich im Oktober des vergangenen Jahres anläßlich der Brückeneinweihung selber ein Bild über die Standfestigkeit und Belaufbarkeit des Bauwerks machen können (siehe Bericht zum Rügenbrückenlauf). Ein ganz außergewöhnliches Lauferlebnis!
- Wer sich in der Insel-Rangliste in Nullkommanichts nach oben katapultieren möchte, für den könnte sich eine Teilnahme am EWE-Nordseelauf vom 7. bis 14. Juni 2008 lohnen. Der Webmaster jedenfalls hat sich soeben für alle 8 Etappen angemeldet. Die Tour führt dieses mal von Langeoog, Juist, Norderney, Wangerooge, Borkum, Spiekeroog, Baltrum nach Neuwerk.
- Und noch ein kurzer Nachschlag zum Thema Regelwerk. Dirk Heumann erbat sich eine Klärung des "Status" der holländischen Inseln. Eine Reihe hiervon sind ehemalige "Inseln", die durch Eindeichung heute Teil des Festlandes geworden sind. Der Holland-Rubrik wurden daher jetzt einige Inselstatus-Hinweise hinzugefügt. Auch wurde Regel 9 entsprechend erweitert. Zwar haben wir derzeit 3 ehemalige (wertbare) Inseln im Programm (Nordstrand, Krautsand, Darß) und diese sollen Bestandsschutz genießen), trotzdem plädiere ich dafür, keine weiteren ehemaligen Inseln aufzunehmen, um die Inseldefinition nicht zu kompliziert zu gestalten.
- Björn Grass feierte auf Sylt sein 50. Insellauf-Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch! Aber auch Andreas Frings, Mathias Haaser und Antje Wietscher waren auf Sylt dabei.
Andreas berichtet: "Zum Glück gab es keinen Gegenwind (außer kurz vor List mal ganz kurz), der Rückenwind hat aber auch nicht allzu viel unterstützt. Netterweise hat der Regen am Sonntag kurz vor dem Start aufgehört und erst deutlich nach Zielschluss wieder angefangen."
- Vor einiger Zeit ging es hier schoneinmal um die Frage "Was ist eine Insel". Hört sich
trivial an, ist es aber bei weitem nicht. Nicht alles wo Insel draufsteht ist auch eine Insel (siehe z.B. Lauf der Metallurgen, siehe unten). Mittlerweile gibt es ein Regelwerk, das Ihr unten auf der Ranglisten-Seite finden könnt.
Kürzlich nun kam von Claus Ehlers angeregt eine neue aktuelle Frage auf, nämlich: "Was ist eigentlich ein wertbarer Wettkampf?". Unstrittig sind selbstverständlich alle in offiziellen Laufkalendern aufgeführten Wettbewerbe. Auf der anderen Seite des Laufspektrums rangieren reine "Trainingsläufe", die in der Wertung nicht zählen sollen, um die Hürden des Insellaufsammelns nicht allzu tief zu legen. Zwischen diesen beiden Veranstaltungstypen gibt es selbstverständlich eine breite Grauzone. Nach einigen Überlegungen und Beratungen gibt es jetzt eine neue Regel 10, die die Mindestanforderungen an einen wertbaren Wettkampf definieren soll, um Transparenz und Gerechtigkeit herzustellen. Guckt es Euch doch mal bei Gelegenheit an.
- Dirk Heumann weist auf den Lauf der Metallurgen am 30. März 2008 in Eisenhüttenstadt hin. Der Lauf berührt einen Teil der Stadt, der auch "die Insel" genannt wird, teilweise umrahmt vom Oder-Spree-Kanal. Im Prinzip ist es aber wohl nur eine Halbinsel, und auch der Insel-Mindestabstand von 50 m zum "Festland" ist wahrscheinlich nicht erfüllt, so daß wir die Eisenhüttenstädter "Insel" leider hier nicht für die Bestenliste zählen können. Vielleicht gibt es aber trotzdem "Inselflair"? Ein guter Grund, dort trotzdem teilzunehmen, um dies zu überprüfen...
- Herman Euverman hat uns vor kurzem eine Auflistung aller holländischen Inselläufe 2008 mitgeteilt. Die Übersicht findet Ihr auf der Europaseite unter "Netherlands". Vielen Dank Herman!
- Reinhard Brüsch kam soeben aus Übersee zurück, wo er auf Maui seinen 30. Insellauf absolvierte (15 km in 1:21:58 h = 5.
Platz in der AK M55, aber mit
Wadenproblemen...). Er berichtet: "Nach dem Start am Sonntagsmorgen um 6:50 Uhr am Napili Park wurden die
ersten 7.1 Meilen über den Highway 30 (Standstreifen) gelaufen. Die
restlichen 2,1 Meilen führten uns dann über die sonst belebte
Frootstreet in Lahaina zum Ziel. Ich war der "schnellste" aber auch der
einzige Insellaufeuropäer.
Wetter: blauer Himmel, Sonnenschein ca. 25°C".
- Der 11. Spiridon-Etappenlauf führte diesmal in den Orient. Hier nahmen Björn Grass, Anneliese & Günter Leck sowie Manfred Steffny u.a. an zwei Inselläufen in Bahrain und Abu Dhabi teil.
- Reinhard Brüsch sammelte zu Silvester mit Spiekeroog die 29. Insel und hat damit nun alle deutschen Nordseeinseln belaufen. Als 30. Insel soll dann in Kürze Maui folgen.
- Der Syltlauf am 9. März 2008 ist mal wieder frühzeitig ausgebucht. Alle Zocker können aber bis zum 15. Februar 2008 noch an einer Startnummer-Restauslosungsaktion teilnehmen. Viel Erfolg allen, die es probieren wollen.
- Freunde organisierter Insellaufreisen kommen 2008 bei Björn Grass voll auf ihre Kosten. Das Fahrtangebot geht quer über den Globus, von Kalifornien über Kroatien, Thailand, Sizilien, Griechenland bis zu den Azoren.
- Reisen und Laufen ist gerade für uns Inselläufer eine schöne Kombination. Aus diesem Anlaß habe ich jetzt eine neue, zusätzliche Webseite auf die Beine gestellt, in der es um das Länderlaufen gehen soll. Viele von Euch werden da sicher schon eine kleine "Sammlung" parat haben. Ab 3 Ländern könnt Ihr Euch eintragen lassen. Weitere Infos gibts auf www.laenderlaeufer.de.
- Gleich mehrere Inselläufer(innen) haben den Rügenbrückenlauf dazu genutzt, Ihre Sammlung um ein weiteres Insellauferlebnis zu erweitern. Nach dem "Jahrhundertereignis" des 1. Rügenbrückenlauf haben nun Günter und Anneliese Leck 41 bzw. 35 Inselläufe absolviert. Der Webmaster durfte auch teilnehmen und verbesserte sich mit seinem 5. Platz im 10-km Hauptlauf auf nunmehr 11 Inseln. Da der Lauf über gleich zwei Inseln (Dänholm und Rügen) führt, kann hier jede der beiden Inseln für die Rangliste gewertet werden (aber insgesamt natürlich nur eine, siehe Regeln am Ende der Rangliste).
- An der Spitze der Inselläuferrangliste bleibt es spannend. Antonius Steinberg erhöhte jetzt mit dem Norderney 10 km Citylauf und dem Palermo Halbmarathon auf 45 Inseln. Der Webmaster wird am Wochenende bei wolkig-kühlem Wetter die Rügenbrücke testen, wo es auf halbem Weg zwischen Stralsund und Rügen die Insel Dänholm zu überqueren gilt. Wer weiß, ob es die nochmal zu erlaufen gibt, wenn erstmal der Verkehr auf der neuen Brücke anrollt...
- Gleich drei erfahrene Inselläufer zogen am Tag der Deutschen Einheit auf die Elbinsel Krautsand um dort durch die Apfelplantagen zu joggen. Björn Grass sammelte hierbei seine 43. Insel und liegt jetzt zusammen mit Antonius Steinberg an erster Stelle der Inselläufer Rangliste. Reinhard Brüsch liegt nun mit 28 Inseln auf dem 7. Platz und der Webmaster arbeitete sich mit der 10. Insel auf den 18. Platz vor. Hier gehts zum Bericht zum Insellauf auf Krautsand.
- Der Herbst hält Einzug und die warmen Klamotten müssen wieder aus der Ecke hervorgezerrt werden. Trotzdem stehen noch einige Inselläufe dieses Jahr aus, z.B. die Elb- "Insel" Krautsand, die Ostseeinsel Rügen, sowie die Weserinsel Harriersand. Für alle Sonnenliebhaber hier schonmal ein Tip für den nächsten Frühling: Vom 19.-26. April 2008 findet ein 7-Etappenlauf über 4 kroatische Inseln statt. Zwar erinnern die Inselnamen Krk, Cres, Rab und Losinj etwas an das Knistern während einer Funkstörung, aber die Laufstrecken durch würzige Macchia und duftende Küstenwälder werden die Tour sicher zu einem tollen Erlebnis machen. Mehr Infos auf www.insel-laufreisen.de.
- Drei Inseln in 8 Tagen: Björn Grass durchlief im September 2007 gleich drei deutsche Inseln. Neben dem Cap Arkona Lauf auf der Ostseeinsel Poel (siehe Foto unten), nahm Björn auch an den Läufen auf Fehmarn und Norderney teil und liegt nun auf Platz 2 der Inselläufer-Rangliste. Nun fehlen nur noch 2 Inseln zu Antonius Steinberg, der mit 43 Inseln derzeit fleissigster Inselläufer ist.
- Manfred Steffny kehrte kürzlich aus Osaka zurück, wo er für Spiridon von der Leichtathletik-WM berichtete. In einer freien Minute tat er auch etwas für sein Insellaufkonto und nahm an einem Journalistenlauf über 800 m im Nagai-Stadion mit offizieller Zeitnahme teil. Bereits nach 2:53 min hatte er sich die Insel Honschu (das ist die japanische Hauptinsel) erlaufen. Wer weiss, vielleicht meldet sich ja noch der eine oder andere WM-Langstreckenstar und läßt sich mit Honschu in die Insellaufrangliste eintragen...
- Kurz vor Einsetzen des Dauerregens fand am 1. September der 2. Borkumer Meilenlauf statt. Inselläufer war dabei und hat ihn für Euch getestet. Und der Webmaster hat zugegebenermaßen dabei einen neuen Insellaufpunkt gesammelt. Und auch gar nicht so schlecht abgeschnitten... Aber lest selbst. Hier der vollständige Bericht zum 2. Borkumer Meilenlauf 2007.
- Wer den offenen Atlantik zu schätzen weiß, der sollte sich mal folgenden Insellauftip von Dagmar Wienke, Layouterin beim Spiridon-Laufmagazin, näher anschauen.
Auf der Insel Achill an der Westküste Irlands (da wo Heinrich Böll sein "Irisches Tagebuch" geschrieben hat) findet am 7. Juli 2007 der Achil-Marathon und Halbmarathon statt. Dagmar schreibt: "Wunderschön dort, toll organisiert, einfach mal laufen. Ich war letztes Jahr selber dort." www.achillmarathon.com
- An alle Inselläufer: laßt Euch in
die Inselläufer-Rekordliste eintragen. Ab 5 absolvierten Inselläufen gibts Zertifikate!
Insellaeufer.de
auf Abwegen: Festlandslaufberichte
--Berichte zum Duisburg Marathon 2005 und 2006.
--Bericht zum Doppelweltrekord beim Zeitsprung-Marathon, Bremen, 2004
-- Bericht zum Hermannslauf 2004 (insellaeufer.de)
-- Zweimal um die Bremer "Waldinsel" (Bremer Winterlaufserie 2004)
--
Bericht Litauische 10 km-Straßenlaufmeisterschaften 2003 (insellaeufer.de)
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Wieso
gerade Inseln?
Inseln
haben eine ganz besondere Atmosphäre.
Meerumschlungen bilden sie Mikrokosmen, die in enger Beziehung zur Natur
stehen. Ihre Anzahl ist begrenzt. Trotz der relativen Nähe vieler
Inseln zum Festland, sind sie doch vom Gefühl her weit vom Alltag
der alltäglichen Landmasse entfernt.
Inselläufe
Inselläufe haben ihren ganz besonderen Reiz:
Auf vielen Inseln bietet sich dem Läufer die Möglichkeit einer
kompletten Inseldurchquerung oder gar -umrundung. Laufen mit und gegen
den Wind, am Strand, über Dünen, der Blick über das Meer
- jeder wird wohl seine eigenen guten Gründe haben, warum er Inselläufe
attraktiv (oder eben auch weniger attraktiv) findet.
Jäger
und Sammler
Unbestreitbar liegt uns Menschen das Sammeln im Blut. Es wird so viel
gesammelt - Topflappen, Kronkorken, Briefmarken... Warum nicht auch
Inselläufe? Die Anzahl von Inseln weltweit ist zwar groß,
jedoch gleichzeitig auch begrenzt und daher relativ überschaubar.
Laufveranstaltungen gibt es nur auf einem Teil der Inseln, so daß
hier eine reelle Chance besteht, eine Sammlung für gewisse Regionen
endlich mal "komplett" zu bekommen. Vielleicht kann sich der
eine oder andere Inselläufer mal mit seiner bisherigen Insellsammlung
melden, die wir hier als auf einer kleinen Statistikseite vorstellen
können. Funkamateure sammeln übrigens schon seit einiger Zeit Funkkontakte mit Inseln.
...und
was ist eigentlich eine "Insel"?
Man
könnte eine Insel als ein Stück Land definieren, das vom Meer
vollkommen umschlossen ist.. Leider trifft dies auch auf ziemlich große
Landareale zu, z.B. Australien, die Britische Insel oder etwa die Antarktis.
Die jedoch passen so gar nicht in unser gefühltes Inselbild, so
daß es hier vor allem um überschaubare, kleinere Inseln gehen
soll. Wo genau die flächenmäßige Obergrenze einer "ordentlichen"
Insel liegt, läßt sich zahlenmäßig natürlich
nicht so festlegen - mit dieser Inkonsequenz muß man halt erstmal
leben... Hilfreich ist das derzeit im Aufbau befindliche globale Insel-Verzeichnis
auf erdkunde-online.de.
Ein ähnliches
Verzeichnis gibt es auf world-of-islands.com.
Aufbau
der Insellaufzusammenstellung
Die Insellauflinks sind geographisch nach Inselgruppen sortiert. Auf
dieser Seite sind die deutschen Läufe aufgeführt, während
die weltweiten Inselläufe, sortiert nach Ländern, auf
www.islandrunner.org zu finden sind.
Eine schöne Insellaufseite gibt es auch beim NDR.
Der
Webmaster - eigentlich ein Insulaner
Ich
gebe es ja zu - meine Inselliebe hat tieferliegende Ursachen. Ich wurde
auf
der Insel Helgoland geboren und habe dort auch bis zu meinem 10. Lebensjahr
gelebt. Bereits in der Grundschule ging es im Sportunterricht laufenderweise
um das "Oberland". Danach jedoch mutierte ich
zum Festländer, nahm in früher Jugend als Mittelstreckler
an Kreis- und Landesmeisterschaften in Schleswig-Holstein teil (800m 2:01, 1000m 2:33, 1500m 4:03), lief
die nächsten 10 Jahre nur noch unregelmäßig und bin
seit 2000 wieder richtig dabei (5000m 15:47 min, 10km 32:35 m in, HM 1:11, M 2:29). Die Eltern
sind mittlerweile ein paar Inseln "weitergehüpft" und
wohnen jetzt am Zielort des Syltlaufes, in List, dem nördlichsten
Ort Deutschlands.
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